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Anleitung Nr. 10

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Inhaltsverzeichnis
Großer Kletterbaum
von Gaby Schmidt

Bauzeit mit gereinigtem Ast ca. 30 Minuten.

Als erstes braucht man einen passenden Ast. Wichtig ist natürlich, dass die gewählte Baumart für Vögel ungiftig ist.

Der ausgewählte Ast sollte im unteren Viertel so gerade wie möglich gewachsen sein, da er sonst nicht in das Rohr (sh.u.) passt.

Den Ast mit heißem Wasser und Wurzel- oder Stahlbürste gut reinigen. Man kann jetzt schon, falls gewünscht, die kleinen Äste wegschneiden. Ich habe sie dran gelassen, damit die Vögel mehr zum Zerlegen haben. Das hat natürlich den Nachteil, dass am Anfang viel Dreck anfällt.

Zusätzlich benötigt man:

Einen passenden Topf, nicht zu klein, damit die Konstruktion auch stabil wird.
Plastikrohr aus dem Baumarkt mit passendem Durchmesser für den Ast. Metallrohre sind nicht so günstig, da sie nicht nachgeben, wenn der Ast nicht ganz gerade gewachsen ist.

Als Füllmaterial habe ich Hydrokultursteinchen genommen. Sie sind leicht, falls man den Topf mal bewegen muss. Man kann natürlich auch Sand oder Steine nehmen, dann wird die Konstruktion noch stabiler.
Ein paar große Steine oder Holzscheite.
Eventuell Flaschenkorken, kurze dünnere Äste.

Dann kann's losgehen:

Das Plastikrohr in den Topf stellen. Den Topf mindestens zu ¾ mit Füllmaterial auffüllen. Im oberen Viertel kann man dann noch große Steine oder Holzscheite dazutun, um dem Rohr mehr Halt zu geben.

   

Den Ast in das Rohr stecken. Falls er noch zu viel Spielraum hat, mit dünneren Ästen oder Korken fixieren. Sollte der Ast sich zu sehr nach einer Seite neigen (wie auf dem Foto oben), den Kletterbaum noch mit Seil und Haken an Wand oder Decke befestigen.

 

Jetzt fehlt nur noch Spielzeug, Kletterseile und was den Vögeln sonst noch Spaß macht.

Vorteil dieser Konstruktion ist, dass man den Ast ohne großen Aufwand auswechseln kann.

Falls ein Kotfänger gebraucht wird, eine Spanholzplatte in passender Größe besorgen. In die Platte ein Loch für das Rohr schneiden und eventuell eine Umrandung aus Holz aufkleben oder nageln, damit die Einstreu drin bleibt. Das Brett dann über das Rohr auf den Topfrand legen. Sollte es wegen der Lage des Loches zum Kippen neigen, einfach ein paar große Steine drauflegen.

   



 




 
 


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