das Magazin vom Vogelnetzwerk


Ausgabe 1
November 2001
 

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Rainer Schmid:

 

 
Am 22.09.01 um 10:00 Uhr war es nun soweit. Voller Erwartungen überschritten wir die Fußgängerbrücke zum Eingang des Vogelparks. Das Wetter war trüb, die Luft feucht vom nächtlichen Regen, dicke Wolken schoben sich über unsere Köpfe hinweg.Da waren sie nun, die 46 Vogelfreunde:

manche schon munter,

andere müde von der langen Autofahrt oder vom vorabendlichen ersten Beschnuppern im "Spökenkieker"...

Die Begrüßungen waren herzlich, als würden wir uns alle schon ewig kennen (eigentlich ist das ja auch so, nur dass man sich eben noch nie persönlich gesehen hatte).

Besonders spannend war es, nun zu ergründen, ob man die anwesenden Personen ihrem Nick-Namen aus dem Forum zuordnen konnte. Dank der von Piepmatz erstellten Sticker war das eine Kleinigkeit, fast jeder ließ sich zweifelsfrei benennen (fast jeder). Bei meiner Person gab es da wohl das eine oder andere Problem :-)!

Während die ersten Fotos geschossen wurden, ließen Daniela Seitz und ihr Mann Rudi die extra für unser abendliches gemütliches Beisammensein erstellte Speisekarte herumgehen, damit jeder schon einmal sein Essen vorbestellen konnte - eine tolle Idee.



Und dann schnell noch ein Gruppenbild, bevor es los ging!

Gegen 10 Uhr 30 schob sich dann der Pulk aus
Vogelfreunden durch die Kasse.


Am Anfang wanderte der Pulk noch recht geschlossen vorbei an Störchen, Pelikanen, Pinguinen und den Nymphensittichen sowie Wellis zur Greifvogel-Flugvorführung.
Diese war echt grandios - da schrubbte ein Weißkopf-Seeadler so knapp über die Köpfe der Zuschauer, dass der eine oder andere Angst um sein Toupet haben musste.


Von hier aus machten sich die Leute dann in kleinen Grüppchen auf den Weg zu den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten, je nach Interesse.

Unsere Gruppe begab sich als erstes in die große Freiflug-Voliere, in der man darauf achten musste, von den Vögeln beim Überfliegen nicht "getroffen" zu werden. Am Ausgang der Halle war das Szenario eines Meeresstrandes mit Seevögeln und Wellenbad
aufgebaut. Das wirkte alles sehr realistisch und die Seevögel fühlten sich sichtlich wohl.

Als nächstes besichtigten wir die Tropenhalle - ein krasser Gegensatz zu den an diesem Tag herr-schenden Außentemperaturen. Die Luftfeuchtigkeit war hier so groß, dass wir erst einmal unsere Brillen am extra dafür installierten Heißluftgebläse "defrosten" mussten, um in der Halle überhaupt
etwas erkennen zu können. Hier wuselten so viele Vögel durcheinander, dass mir im nachhinein nur noch die markanten Beos einfallen, die uns mit eini-gen Wörtern beglückten. Um 14 Uhr 30 versammel-ten sich die meisten Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt, um noch einmal die Freiflug-Show anzu-schauen. Kerstin Brückner hatte sich am Kakadu "festgekrault". Alles Bitten half nichts, der Kakadu ließ sie nicht mehr ziehen...vorbei an der Aufzuchtstation, in der ein recht ein-samer Ara, zwei Graue und einige Küken (ich weiß leider nicht mehr welcher Art) saßen, ging es dann zur Papageienhalle. Dort gab es die schönsten
Sittiche (Sonnensittich, Königsittich, verschiedene Aras und andere Papageien) zu sehen, in einer
Umgebung, die schon sehr nahe an den natürlichen Lebensraum der jeweiligen Arten herankam. Wir konnten uns gar nicht satt sehen, aber ein Blick auf die Uhr sagte uns, dass es leider für heute Zeit zum Abschied nehmen war.

Am Treffpunkt stießen wir dann auf einige erschöpfte
Vogelfreunde,

die auf einer Bank ruhten, wir mussten sie regelrecht abschleppen!

Schließlich fielen wir alle noch über den Laden am Ausgang her, kauften Bücher, kleine Porzellanvögel und allerlei andere Souvenirs.

 
 
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